SEPA-Lastschrift: die wichtigen Fristen
Zwei Fristen entscheiden, ob ein Einzug glatt durchgeht: die Vorlauffrist zur Bank und die Ankündigung an das Mitglied (Prenotification).
1. Vorlauffrist (Bank)
| Einzug | Vorlauf |
|---|---|
| Ersteinzug (FRST) | D-5 (5 Bankarbeitstage vor Fälligkeit) |
| Folgeeinzug (RCUR) | D-2 (2 Bankarbeitstage vor Fälligkeit) |
„D" ist das Fälligkeitsdatum. Gerechnet werden Bankarbeitstage (ohne Wochenenden und TARGET-Feiertage).
2. Prenotification (Mitglied)
Der Einzug ist dem Mitglied mindestens 14 Kalendertage vorher anzukündigen – mit Gläubiger-ID, Mandatsreferenz und Betrag. Details: Prenotification-Vorlage.
Praxis-Tipp
Fälligkeit nie auf Wochenende/Feiertag legen – sonst verschiebt sich alles. Der SEPA-Rechner warnt automatisch, wenn ein Datum kein Bankarbeitstag ist, und nennt den nächsten.
Häufige Fragen
Rechne ich mit Kalender- oder Banktagen? Vorlauffristen mit Bankarbeitstagen, die 14-Tage-Ankündigung mit Kalendertagen.
Was passiert bei zu kurzem Vorlauf? Die Bank kann die Datei ablehnen oder der Einzug verzögert sich.
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